
01 · Personengruppe
Säuglinge und Schwangere
Eine Schwangerschaft geht mit Haltungsveränderungen und Spannungen einher, die das Wohlbefinden im Alltag beeinträchtigen können. Osteopathische Termine können diese Anpassungen begleiten, ergänzend zur medizinischen Betreuung durch Arzt oder Hebamme.
Während der Schwangerschaft und nach der Geburt treten häufig Beschwerden im Lenden- und Kreuzbeinbereich oder eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüften auf.
Die manuelle Behandlung zielt auf Wohlbefinden und Beweglichkeit ab, niemals auf die Behandlung einer Erkrankung. Bei starken, anhaltenden Schmerzen oder entsprechenden Anzeichen, etwa Ischias- oder Femoralisschmerzen, wenden Sie sich zuerst an Ihren Arzt.
Bei Säuglingen kann nach der Geburt eine osteopathische Sitzung mit dem Ziel von Wohlbefinden und Beweglichkeit in Betracht gezogen werden.
Gelegentlich werden im Gespräch eine Steifigkeit im Nacken, eine bevorzugte Drehrichtung des Kopfes oder Spannungen im Bauchbereich angesprochen. Koliken, gastroösophagealer Reflux und Stillprobleme müssen zuerst kinderärztlich abgeklärt werden: Osteopathie behandelt diese nicht und ersetzt keine medizinische Versorgung.




